Gedanken zum Anarchismus Teil 3: Das Ende der Ethik

Die aktuelle Ethik, welche allgemein hin als eine kritisch „feste Konstante“ in der Definition zu sein scheint stellt ein enorme Gefahr für jedes Lebewesen auf der Erde dar. Wer ist in der Lage ein ethisches Prinzip aufzustellen und hat die Lizenz dazu, und wer ist es nicht? Ethische Kommissionen werden stets, als moralisch bereits gebildete Staatsphilosophie, die durch die Existenz ihrer moralischen Prägung, die sich durch Dogmen der Ethik aus der Vergangenheit zusammensetzend, errichtet von einer Art „Privilegmensch“ mit seiner schier hohen Bildung, welche auf materiellen Wohlstand bedingt ist, die ihm jedoch nur selbst innewohnt. Diese, von der Gesellschaft „privilegierten Menschen“, können aber nur Scheinethiker sein, Wohlstand und Bildung war in dieser Klasse nie ein Thema, Bildung benutzte sie stets als veredelndes Werkzeug ihrer Klasse selbst, dass sie nur selten eigennutzfrei zur Verfügung stellten. Man kann es eine Kaste nennen, die über Wohlstand und Bildung stets ressourciel dachte, denn die fundamentale Bedeutung von Bildung war dieser Kaste stets bekannt. Als ein Werkzeug veredelnder Natur wird Bildung zur Kapitalakkumulation verwendet. Bildung wird nach wie vor begrenzt, wir bilden gar nicht mehr, sondern wir lernen auswendig. Das zerstört Gehirn und Mensch, Komponenten die der Kreativität des Geistes bedürfen, aber in unserer Welt eher als pervers genutzte Rechenmaschine missbraucht wird.

Der aktuelle Kapitalismus beweist eine Ausartung eben jener Kaste, die scheinbar eine Ethik zu bilden scheint, aber dennoch bewusst dass die Veredlung des Geistes von ihr selbst minimiert wurde in eindeutig bösartiger Absicht.

Wir sind nicht länger Menschen, sondern scheinen nur virtuelle Rädchen im Getriebe der Kapitalakkumulation zu sein. Teil einer gigantischen Maschine der Raffgier, die durch ihre Virtualität funktioniert, aber einen pervers anmutenden Zustand unserer Welt verursachte.

Bildung als Werkzeug zur Mehrwertgenerierung darf nicht existieren, denn dadurch wird sie ihrem Selbstzweck entfremdet und rutscht in die Konjunktivitis einer Instrumentalisierung. (wird derzeit überarbeitet)