(Y)asmin

Oh wie schön war unsere Jugend,
du vom Vater misshandelt,
und ich mit dreizehn ein Junk,
lecker waren Kippen, Bier und Bong.
Jedes Wochende kotzen
Aber Licht war da
ein erster Mai und niemals
Dreizehn
vergesse ich den Geschmack ihrer Lippe
eine zärtliche Zunge traut sich langsam
ein Mädchen braun wie warmer Kaffee
Oh schöne Kindheit,
ich erinnere mich
Schläge, noch mehr Schläge
Aua, schöne Kindheit
Ein Vater zerfließt in Selbstmitleid
eine Mutter die die Familie im Stich lässt
Mit Zwölf war ich mein Erzieher
oh du Schöne Kindheit, aber
da war sie, denn
ich war einer der Ersten, ein Junge
im Bauerndorf holte ich die Milch,
Gott danke für die Schläge,
Die so hart waren, dass ich
mich nicht mehr bewegen konnten
Jeden Tag ein Tränenmeer,
was war denn da, was hatte ich
Freunde
Dieser erste Tag der Arbeit.
Ein Kuss so sanft wie Frühlingswind
Schön war auch deine Kindheit
Von Stiefvätern misshandelt,
ein schönes Getto, die Unterschicht
im Dorf, der Vorstadt.
niemals wollten wir anders sein.
Schläge,Misshandlung, Schläge
so wurde ich ein Mann des Waldes
und so gestört
Dass alle Ärzte mich abschrieben
HaHa ein Behinderter, HaHa, HaHa
Sie lachen über Vater, den Krüppel
Der doch ein Mann war
ein weicher Pfirsich, ein harter Kern.
Ich suchte nach jemandem zum spielen
Yasmin hat mit mir gespielt
Liebe, schöne erste Schritte
Der Abschaum des Dorfes, meine Freunde
Abschaum
Asche zu Asche und Staub zu Staub
Und Dreck zu Dreck
ein Punker geworden
mit feuerrotem Haar
Yasmin bitte
bitte Yasmin
Was ich damals vergas zu sagen
Ich liebe dich über Alles
Meine Vikonia aus Peldvale
du dunkle Magd der Unterwelt
ich zeigte dir die Joints zu drehen
und die Blubber zu rauchen
und du, oh du
du zeigst mir was es heißt
über Alles zu lieben
Achtzehn Jahre verstrichen
es war alles so wundervoll
aber eins muss ich gestehen
Ich vermisse dich so sehr,
du bist doch noch
ein Teil
von
mir