Schrei

Herz, schreie doch nicht so Laut,

dein Blut fließt den Arm herunter.

Licht und Sonne, ich sehe kaum etwas

ich sehe Wald und Wetter

Lichtjahre entfernt.

Ich atme, doch es geht nicht mehr

denke an ein Schrotgewehr.

Der Schnitt im Handgelenk,

ich spüre ihn nicht.

Die Hand ist schwer vom Blutgewicht

Das Schählmesser liegt rot verkrustet am Boden

Entschwinde nun, oh Lebensgeist.

Schmerz, der zerreißt

hol mich raus.

Ein Auto kommt die Straße hoch

Der Hang ist kalt und nass

Der Tod ergreift mich um Haaresbreite.

Leben such das Weite,

doch trügerisch ist Fortuna’s Glück

und kehrt in kleinen Schritten stets zurück.

Schrei