Drei Krähen in der Neujahrsnacht

Früh der Wintereinbruch
Blut gerinnt an der Schnittwunde
Zwei Steine liegen im Flussbett

Ein Junge verirrt sich
in ein schwarz grünlich schimmernd Verlies
Er sucht einen Weg hinaus
Kann ihn niemals wieder finden

Ein Haus schreit
der Fluss gefriert

Da ist eine warme Tasse Kaffee
Kinder dürfen das nicht kosten
aber sie schmeckt nach Honig und Liebe

Es frostet bitterkalt
Der Winter ist dem Tod ein Verbündeter
fegend und leerend bläst der Wind

Da keimt ein Emmerkorn
Lebensspender Zauberkunst
ein Baum wird geschlagen

Und dort der Harlekin
er singt ein Lied
Ein Lied von Freiheit