Das Siegel

Der Weg führt ins Leere
durch unfassbare Schwere
er zieht sich durch die Zeitenwende
er überdauert das Sonnende

Wofür ich den Weg verwende ?
All dies ist Geschichtslegende.

Doch im See spiegelt sich das Sonnenlicht
ein Strahl, der wackelnd leicht zerbricht
doch seh das Licht
Ich fürchte mich nicht.

Engtleist ist der Zug vor Ignoranz
Die Weiche stellt sich um nach Süden
Warum soll ich dich belügen
Wozu denn all der Firlefanz

In Ewigkeit ist Gott gefangen
doch will er Sterblichkeit erlangen
dürfen wir nicht um sein Leben bangen
sollten in sein Zelt gelangen

Wenn Frau Nada blickt zum Spiegel
streubt er sich, der kleine Igel.

Doch der geplante Hochzeitsring
zeichnet Narben auf das Kinn.
Der Dämon ist schon wieder frei
und reißt Einhornfleisch zu Brei.
Tod das Tier,
welch Närretei.